Blog / Galerie

A perfect hundred – Meine Version

Gepostet von am 26 Jan 2014 in Blog / Galerie, Photography, Slider

Hallo Zusammen,

vor einiger Zeit ist auf 500px etwas passiert, was keiner für Möglich gehalten hat.
Zur Erklärung: Bei 500px kann man seine Bilder vorstellen und von anderen Usern bewerten lassen.
Das führt zum sogenannten Pulse der von 0 bis 100 angibt, wie beliebt das Bild ist.
Lange Zeit kamen so öfters Bilder mit bis 99,9 Pulse zustande. Doch niemand, selbst nicht die Macher von 500px, hat es für möglich gehalten, dass es jemals ein Bild mit Pulse 100 geben wird.
Doch am 14. November 2012 war es dann doch geschehen. Dieses Bild schaffte das für unmöglich gehaltene.

Nachdem ich das Bild gesehen hatte war für mich klar, dass ich das auch mal versuchen werde.
Vor kurzem war es dann soweit. Hier das Ergebnis:

Familie

Ich habe aber ein wenig variiert. Beim Bild von Martin Bennett war mir persönlich die Lichtsetzung etwas zu frontal. Dadurch sind die Seiten der Gesichter doch recht stark abgeschattet.  Also hab ich etwas mit der Lichtsetzung gespielt und die Gesichter etwas vollflächiger ausgeleuchtet.

Ich hoffe es gefällt euch.
Allzeit genug Licht!
Björn

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Nürburgring Superbike

Gepostet von am 30 Aug 2013 in Photography

Heute mal ein paar Bilder vom Nürburgring.

Viel Spaß damit 🙂

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DIY Leuchtkasten für Backlit-Folien

Gepostet von am 15 Aug 2013 in Bastelecke DIY, Slider

Hallo Leute,

Leuchtkasten_00nachdem es in letzter Zeit etwas ruhig war, habe ich heute wieder was aus der Bastelecke.

Als ich nach unserem letzten Londonbesuch ein Fotobuch bestellen wollte, fiel mir bei der Auswahl der verschiedenen Anbieter auf, dass neuerdings einige sogenannte Backlit Drucke anbieten. Also zumindest für mich war das neu und war mir bis dato nicht aufgefallen.

Backlit kommt aus dem englischen und bedeutet „hintergrundbeleuchtet“. Das sind Folien, die von vorne mit eurem Motiv bedruckt werden, aber lichtdurchlässig bleiben und so die Möglichkeit bieten von hinten beleuchtet zu werden. Es was ähnliches habt ihr bestimmt schon mal an Bushaltestellen als Werbetafeln gesehen.

Okay, jetzt kommt natürlich unweigerlich die Frage nach einem entsprechenden Leuchtkasten auf. Beim recherchieren im Netz bin ich auf diverse Angebote gestoßen, die allesamt nicht dem entsprachen, was ich mir vorstellte. Entweder die Leuchtkästen waren sehr dick, sodass man sich das nicht wirklich gerne an die Wand hängen will, oder unverschämt teuer. Die Preise bewegten sich zwischen 100€ (extrem dick) und 350€ für einen ansprechenden dünnen Kasten. Nach oben hin sind da natürlich keine Grenzen gesetzt, aber selbst 350€ finde ich viel zu teuer.

Also komm ich mal zum Punkt. Selbstbau war angesagt 😉

  1. Der passende Rahmen, der ausreichend Platz für Beleuchtung lässt, hat IKEA im Sortiment.
    Wie man auf den Bildern sehen kann ist auf der Rückseite genügend Platz um ein paar LED – Streifen unterzubringen.
    Leuchtkasten_0  Leuchtkasten_2
  2. Die Beleuchtung (LED) kommt aus der Bucht und wird einfach umlaufend um den kompletten Rahmen geklebt (selbstklebend).
    Dazu wird die Rückwand entnommen, welche durch eine Milchglasscheibe, oder eine milchige Plexischeibe ersetzt wird. Dies dient dazu, dass das Licht gestreut und gleichmäßig verteilt wird.
    Die LED-Streifen kann man einfach an den gekennzeichneten Stellen einkürzen.
    Leuchtkasten_3 Leuchtkasten_4
  3. Auf die Rückwand habe ich noch einen Bogen weißen Bastelkarton geklebt, damit hier noch mal Licht reflektiert wird.
    Dann die Rückwand einfach wieder montieren. An der Rückwand sind ein paar Scharniere, mit denen man die Rückwand bündig anschrauben kann. Den dabei übrig gebliebenen Spalt habe ich abgeklebt, damit kein Licht an der Rückseite zu sehen ist.
    Leuchtkasten_5
  4. Schließlich noch aufhängen, Strom dran und das war es.
    Ach ja, Strom. Die LED-Streifen werden mit einem 12V Netzteil betrieben. Bei den von mir benutzten war ein kurzes Stück Kabel mit einer Buchse an dem LED-Streifen dran. Für die Buchse habe ich einfach ein Loch in den rahmen gebohrt und die Buchse bündig in das Loch gesteckt. So kann man einfach den Stecker des mitgelieferten Netzteils einstecken.
    (Bild1: unbeleuchtet | Bild2: beleuchtet | Beides bei Tageslicht)
    Leuchtkasten_6 Leuchtkasten_7

Die Backlit Folie habe ich übrigens bei repro-online bestellt. Sehr empfehlenswert!

So, viel Spaß beim nachbasteln und allzeit genug Licht.
Björn

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Makro: Gerippter Brachkäfer

Gepostet von am 5 Jul 2013 in Photography, Slider

Heute hab mal wieder ein Makro für Euch.
Es handelt sich um einen gerippten Brachkäfer. Der kleine Kerl lag auf dem Rücken und hat sich so sehr über seine Rettung gefreut, dass er auch brav für das ein oder andere Foto still gehalten hat.

Gerippter Brachkäfer

Und hier nochmal aus der Nähe…

IMG_5803

Allzeit genug Licht!
Björn

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Makrofotografie mit Zwischenringen

Gepostet von am 15 Jun 2013 in Equipment, Photography, Slider

Hallo Freunde,

um schöne Makroaufnahmen machen zu können braucht man normalerweise ein Makroobjektiv mit entsprechendem Abbildungsmaßstab. Das es auch günstiger geht, will ich euch hier zeigen.

Grundsätzlich hat man diverse Möglichkeiten ein normales Objektiv in ein Makroobjektiv zu verwandeln. Zum einen gibt es Vorsatzlinsen, die vorne auf das Objektiv geschraubt werden. Dann gibt es noch Adapter, die es möglich machen, das Objektiv „falsch“ herum an die Kamera zu montieren. Und letztlich die Zwischenringe, die ich euch heute mal vorstellen möchte.

20130615-IMG_5412Bei Zwischenringen gibt es eigentlich keine optischen Qualitätsmerkmale, weil keinerlei Linsen darin verbaut sind. Die Zwischenringe werden nur zwischen Kamera und Objektiv montiert und ändern somit den Abstand zwischen Objektiv und Sensor. Dadurch wird der Abbildungsmaßstab vergrößert.
Zwischenringe unterscheiden sich ansonsten nur in der Länge und ob sie mit Objektivkontakten ausgestattet sind oder nicht. Ringe mit Kontakten werden meist als Automatik Zwischenringe bezeichnet, weil sie eine Verwendung des Autofokus teilweise ermöglichen. Teilweise nur deswegen, weil Zwischenringe auch einen Nachteil haben. Durch den großen Abstand des Objektivs zum Sensor fällt weniger Licht auf den Sensor. Man verliert also bei einem Abbildungsmaßstab von 1:1 ca. 2 Blenden. Verwendet man nun mehr als einen Zwischenring (Die Ringe lassen sich kombinieren) wird es so dunkel, dass der AF der Kamera zu wenig Licht bekommt um zu fokussieren.

setup_DSCI0003Dies ist aber nur ein sehr geringer Nachteil, weil man bei der Makrofotografie oft manuell fokussiert.

Ich habe mich dennoch für Automatik Zwischenringe entschieden, weil ich sie auch zum Focus Stacking benutzen möchte, und da ich den Focus nicht manuell verstelle, sondern per Software brauche ich den AF.

Einfache Zwischenringe kriegt man schon ab ca. 10€. Nachteil bei diesen sehr günstigen ist das Kunststoffbajonett und die Verarbeitungsqualität ist eher schlecht.
Automatik Zwischenringe kosten bei Amazon etwa 50-75€, je nach dem, ob Metall- oder Kunststoffbajonett.

setup_DSCI0002

Die günstigsten Automatikringe mit Metallbajonett habe ich in der Bucht gefunden. Verschickt werden sie aus England, sodass man keine Probleme mit dem Zoll bekommt. Das ganze Versandkostenfrei für 19,99€.  Hier der Link: Ebay
Update: Leider kosten die Ringe auch bei Ebay jetzt wieder 69,99€.

So, jetzt will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und mal ein erstes Ergebnis zeigen.
Nur noch kurz was zum Setup. Geblitzt habe ich mit zwei Systemblitzen. Einer von oben mit Snoot/Grid und einer der den Hintergrund angeblitzt hat. Dazu hab ich noch einen grünen Farbfilter vor den Blitz geklemmt, damit der Hintergrund schön grün wird.

Fliege1

Allzeit genug Licht !
Björn

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DIY Snoot Lichtformer

Gepostet von am 7 Jun 2013 in Bastelecke DIY, Equipment, Photography

Step by Step…
Ein weiteres kleines Teil ist fertig.

20130607-IMG_5061

Für meine nächste „Fotospielerei“ brauchte ich noch einen Lichtformer, der mir ein sehr punktuelles Licht liefert. Dazu verwendet man ein sogenannten Snoot. Selbstverständlich kann man soetwas in allen möglichen Variationen kaufen, aber das kann ja jeder 😉
Ich hab mir nach dieser Anleitung einen Snoot selber gebastelt.
Naja, eigentlich braucht man nicht wirklich eine Anleitung. Im Grunde ist das nur ein Stück Pappe entsprechend geformt, sodass er auf den Blitz passt. Das entstandene Rechteck wird dann einfach mit schwarzen Strohhalmen gefüllt. Die Länge der Strohhalme bestimmt den Austrittswinkel des Lichts. Je länger die Strohhalme, umso schmaler wird der Lichtkegel. Ich habe mich hier für 5cm entschieden.

Fertig sieht das ganze dann so aus: Read on ->

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